Das Wichtigste für die Praxis
Im 3D-Wizard können sämtliche Flächen der thermischen Hülle schnell und präzise erfasst werden. Dazu wird mit zwei 3D-Modellen gearbeitet:
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In den Schritten Standort, Geschosse und Energiebezugsfläche (EBF) wird mit dem 3D-Modell von Swisstopo gearbeitet, um die Geschosshöhen und EBF Flächen pro Stockwerk so genau wie möglich festzulegen.
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Auf Grundlage dieser Eingaben wird beim Klick auf «Gebäudehülle generieren» durch Extrusion der EBF-Flächen und dem Dach des Swisstopo-Modells ein neues 3D-Modell der thermischen Gebäudehülle gebildet.
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In den Schritten Böden - Decken - Dächer (Bö-De-Dä) und Fassaden kann das 3D-Modell der thermischen Gebäudehülle noch verfeinert werden. Die definierten Flächen der thermischen Hülle können dann ins Projekt übernommen werden.
Die wichtigsten Tipps:
Standort
| Schneiden Sie das 3D-Modell mit den bearbeitbaren Gebäudegrenzen so genau wie möglich zu: Garagen abschneiden, Gartenhäuschen entfernen etc. |
| Wenn Sie feststellen, dass das 3D-Modell unvollständig oder ungenau ist (z.B. fehlende Balkone, Gauben etc.), können Sie das Modell trotzdem verwenden. Sie können in späteren Schritten sämtliche fehlenden Elemente ergänzen. |
Geschosse
| Im Hintergrund des Zeichenbereichs können Pläne (und Fotos) als Hintergrundbilder eingefügt werden (siehe Hilfsmittel Bildverwaltung). Benutzen Sie diese Hintergrundbilder zur Orientierung und Dokumentation. Positionieren Sie den Plan so, dass er mit dem Dach übereinstimmt. |
| Skalieren Sie Hintergrundbilder, indem Sie eine Masslinie einfügen, die gleich lang ist, wie ein Referenzmass auf dem Plan. Anschliessend vergrössern sie den Plan mit dem Justieren-Modus so, dass das Mass auf dem Plan mit der eingefügten Masslinie übereinstimmt. |
| Benutzen Sie die Pfeiltasten zum Feinjustieren der Endpunkte der Masslinie und der Position der Geschosse. Die Pfeiltasten verschieben Elemente um jeweils 1 cm. |
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Legen Sie die Geschosshöhen so genau wie möglich fest. Beim Generieren der Gebäudehülle wird das 3D-Modell stockwerkweise aufgebaut. Beim Klick auf |
EBF
| Es werden zwei Linien angezeigt: schwarz das 3D-Modell von Swisstopo, blau die Vermessungsdaten (sofern vorhanden). Die Vermessungsdaten sind genauer. Richten Sie Ihre Flächen nach diesen aus. |
| Drehen Sie die Grundriss-Ansicht, bevor Sie einen Plan im Hintergrund einfügen (siehe Hilfsmittel 2D-Zeichenbereich). Alle Grundrisse werden dann mit der gleichen Ausrichtung angezeigt, und sie brauchen die Pläne im Hintergrund nicht zu drehen. |
| Skalieren Sie Hintergrundbilder, indem Sie eine Masslinie einfügen, die gleich lang ist, wie ein Referenzmass auf dem Plan. Anschliessend vergrössern sie den Plan im Hintergrund so weit, bis das Mass auf dem Plan mit der eingefügten Masslinie übereinstimmt. |
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Per Default schnappen alle neu eingefügten Elemente (Flächen, Linien und Pläne) an bestehende Elemente im Zeichenbereich (Punkte, Linien und Symmetrielinien). Sie erkennen das Schnappen an den roten gestrichelten Linen, die erscheinen, bevor sie das Element loslassen. Diese Funktion hilft Ihnen Flächen präzise an die Vermessungsdaten anzupassen und verschiedene Flächen genau nebeneinander zu legen. Die Funktion kann jederzeit mit alt temporär unterdrückt werden oder generell deaktiviert beziehungsweise wieder aktiviert werden, indem das Symbol |
| Sie können EBF-Flächen von einem Stockwerk ins andere kopieren, womit diese für die Extrusion genau aufeinander zu liegen kommen und Sie viel Zeit sparen, insbesondere wenn Sie baugleiche Stockwerke haben. Die Funktion zum Übernehmen aller Flächen findet sich im Seitenbereich Details, einzelne Flächen können mit Copy-Paste Ctrl+c Ctrl+v kopiert werden. |
| Zeichnen Sie die Flächen so genau wie möglich ein in einem Stockwerk und achten Sie darauf, dass die Flächen in verschiedenen Stockwerken direkt übereinanderliegen (am besten immer auf die Vermessungsdaten ausrichten, oder mit EBF-Übernehmen arbeiten). Die hier gezeichneten Flächen mit Typ EBF oder «Fläche innerhalb der thermischen Hülle» werden auf die Geschosshöhe nach oben extrudiert. So entsteht je Geschoss mindestens eine Box. Die Boxen werden anschliessend übereinandergestapelt, um den gesamten Gebäudekörper zu bilden. Aus dem Gebäudekörper leiten sich die Dach- und Bodenflächen sowie die Fassaden-Outlines ab, die in den weiteren Schritten bearbeitet werden können. |
| Für höchste Genauigkeit verwenden Sie wo immer möglich die Funktionen Schnappen und Kopieren von Flächen. Zum Beispiel: Wenn eine Fläche in einem Geschoss durchgehend ist, und im nächsten zwischen verschiedenen Typen aufgeteilt werden muss, kopieren Sie die Fläche mit «EBF übernehmen», zeichnen Sie die beiden neuen Flächen auf der alten auf (wobei sie das Schnappen benutzen) und löschen anschliessend die übernommene Fläche aus dem Hintergrund (indem Sie die Leertaste drücken, können Sie Elemnte hinter anderen Elementen anwählen.) |
Bö-De-Dä
| Ab hier sehen Sie die Flächen der thermischen Gebäudehülle. Wird in den vorhergehenden Schritt nachträglich etwas geändert und die Gebäudehülle über den Button «Gebäudehülle generieren» erneut erstellt, verfallen alle Eingaben. Überprüfen Sie darum als Erstes das 3D-Modell der Gebäudehülle nach der Extrusion und gehen Sie wenn nötig zum Schritt EBF zurück, um Anpassungen zu machen (fehlende UG-Räume, fehlende Nischen etc. hinzufügen). |
| Auf dieser Seite erfassen Sie zweimal Elemente, nämlich einmal für Böden und einmal für Dächer/Decken. Mit dem Button oben können Sie zwischen den beiden umschalten. |
| Mit dem Auge-Symbol unter Details können Sie die EBF, aufgrund derer das 3D-Modell generiert wurde, im Hintergrund anzeigen lassen. |
| Wenn Sie eine Fläche nicht anklicken können, navigieren Sie zu ihr, indem Sie unter Details auf das passende Wizard-Kürzel klicken. |
| Änderungen an der Dachneigung werden nicht im 3D-Modell der Gebäudehülle angezeigt. Änderungen der Flächentypen aber schon. |
Fassaden
| Auf dieser Seite können Sie Rechtecke und Polygone für zwei verschiedene Kategorien von Bauteilen zeichnen: Wandflächen und Öffnungen (Türen und Fenster). Die einzelnen Fassaden können direkt am 3D-Modell ausgewählt werden. |
| Benutzen Sie die Funktionen Duplizieren Ctrl+d und Copy-Paste Ctrl+c Ctrl+v, um Fensterflächen zu kopieren. Mit Copy-Paste Ctrl+c Ctrl+v können Sie Flächen von einer Fassade zur anderen kopieren. |
| Bei verschachtelten Fassaden: Zeichnen Sie die Fensterflächen alle auf einer Fassaden-Ansicht ein (neben der angezeigten Wandfläche), kopieren Sie sie anschliessend zu den richtigen Fassaden und löschen Sie sie bei der ersten. Dadurch muss nicht auf jeder Fassade einzeln ein Plan hinterlegt werden. |
| Bei einseitig oder zweiseitig angebauten Gebäuden: Achten Sie darauf, Wände gegen die beheizten Nachbargebäude korrekt zu erfassen (Typ gegen beheizt). |
Übertragung ins GEAK Tool
| Nach dem alle Schritte durchgearbeitet wurden, können die Flächen mit der Schaltfläche «Daten ins Projekt übertragen» ins GEAK Tool übermittelt werden. Dabei werden Flächen mit den gleichen Eigenschaften (Ausrichtung, Typ, Bezeichnung etc.) zu einzelnen Tool-Elementen zusammengefasst (Für weitere Details siehe siehe Methodik Datenübernahme ins GEAK Tool). Flächen von Öffnungen und Dachaufaufbauten werden von den Flächen, auf denen sie liegen abgezogen. Die Fenster- und Wandflächen werden folglich netto (ohne «eingebaut in») übertragen. Fast alle Eigenschaften können schon im 3D-Wizard festgelegt werden oder anschliessend im Tool mit den vorhandenen Hilfsmitteln (fx-Rechner, Mehrfachmutation) ergänzt werden. |
| Alle Ansichten, für die ein Plan im Hintergrund hochgeladen wurde, können automatisch in den fertigen GEAK Beratungsbericht integriert werden. Achtung: Wenn kein Plan im Hintergund vorhanden ist, funktioniert dies nicht. Wenn Sie keinen Plan oder kein Bild zur Verfügung haben, eine Ansicht aber trotzdem im Beratungsbericht haben wollen, können Sie ein blankes Hintergrundbild hochladen. |